STATUTEN des „Verein der Freunde der Magie“

 

§ 1 Allgemeines

 

Name, Sitz und Tätigkeitsbericht des Vereins:
Der Verein, führt den Namen: “Verein der Freunde der Magie“, hat den Sitz in 3704 Grosswetzdorf und erstreckt seine Tätigkeit auf Österreich.

Geschäftsjahr:
Das Geschäftsjahr ist identisch mit dem Kalenderjahr. Es beginnt am 1. 1. Um 0 Uhr und endet am 31.12. um 24.00 Uhr.

 

§ 2 Zweck des Vereines

  •  Die Pflege geselliger Zusammenkünfte
  •  Die Veranstaltung von geselligen Unterhaltungen, Vorträgen, behördlich genehmigten Festen und Theatervorstellungen.
  • Unterstützung, Schutz und Förderung des Berufs- und Amateurstandes der Zauberkünstler und der
  •  Zauberkunst
  • Abwendung von Mißständen und Auswüchsen in der Zauberkunst.
  • Der Verein strebt keinen materiellen Gewinn an.
  • Der Verein hat nicht den Zweck einer parteipolitischen, konfessionellen, oder ideologischen Betätigung. Solche Betätigungen sind innerhalb des Vereines prinzipiell nicht vorgesehen.

 

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

 

Es ist vorgesehen, den Vereinszweck Mithilfe folgender Mittel zu erreichen:

  • Durch Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge.
  • Durch freiwillige Spenden und Sammlungen.
  • Durch das Reinerträgnis der zu veranstaltenden, behördlich bewilligten Feste.
  • Durch Beratung, Schulung und Unterstützung der Amateur- und Berufszauberkünstler.
  • Durch Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Vereinigungen  gleicher oder ähnlicher Bestrebungen.

 

§ 4 Aufnahme in den Verein

 

(1)Der Aufnahmewerber hat sich beim Vereinsvorstand zu melden, welcher berechtigt ist, die Bewerbung ohne Begründung innerhalb eines Monats abzulehnen.
(2)Eine Maßnahme gegen eine solche Ablehnung ist nicht statthaft.
(3)Bei keiner Ablehnung wird der Aufnahmewerber zuerst als „Unterstützendes Mitglied“ aufgenommen.
(4)Die Veränderung in den Status „Vollmitglied“ gemäß § 5 ist von einer bestandenen Aufnahmsprüfung, die von einer Prüfungskommission, bestehend aus mindestens 3 Vorstandsmitgliedern, abgenommen werden muß, abhängig. Der Vorstand ist berechtigt, den Antritt zur Prüfung, ohne Angaben von Begründungen, zu verweigern. Nach der Prüfung, deren Richtlinien der Vorstand auszuarbeiten hat, entscheidet die Prüfungs- kommission mit einfacher Mehrheit über die Veränderung in den Status „Vollmitglied“. Bei Stimmengleichheit, oder bei Gegenentscheidung kann das Mitglied die Prüfung in angemessener Zeit wiederholen.
Vor der Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme durch den Proponenten.
Diese Mitgliedschaft wird erst mit der Konstituierung des Vereins wirksam.

§ 5 Mitgliedschaft

 

Ordentliche Mitglieder des Vereines können alle physischen Personen werden, die großjährig sind, oder – bei noch nicht großjährigen – deren Erziehungsberechtigte es eindeutig genehmigen.
Man unterscheidet folgende „Ordentliche Mitglieder“ (Vollmitglieder):
(1) Gründungsmitglieder
Diese waren an der Gründung des Vereines beteiligt.

(2) Vollmitglieder
Diese haben sich um die Aufnahme in den Verein beworben und die nötigen Bedingungen, wie Aufnahmsprüfung usw., erfüllt.

(3) Ehrenmitglieder
Diese wurden auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung ernannt. Ehrenmitglieder können juridische oder physische Personen sein.

Weiters gibt es Mitgliedsarten, welche keine Vollmitglieder sind:
(4) Unterstützende Mitglieder

Diese sind Mitglieder, die die Voraussetzungen zur Vollmitgliedschaft noch nicht erbracht haben, nicht erbringen wollen oder können.

(5) Klubfreunde
Diese sind Mitglieder, ähnlich den Unterstützenden Mitgliedern, jedoch ist deren Mitgliedschaft von vornherein auf die gesetzliche Mindestzeit beschränkt.


§ 6 Pflichten und Rechte der Mitglieder

(1)Jedes Mitglied hat zu Beginn der Mitgliedschaft eine einmalige Beitrittsgebühr zu entrichten und zwei Paßfotos zur Verfügung zu stellen. Weiters sind die jährlichen Mitgliedsbeiträge, deren Höhe von der Generalversammlung bestimmt wird, bis spätestens Ende Jänner des laufenden Jahres zu begleichen. Bei Klubfreunden sind die Fotos entbehrlich und es wird nur der festgesetzte Mitgliedsbeitrag im voraus eingehoben. Gründungsmitglieder sind vom Mitgliedsbeitrag ausgenommen. Eine Rückvergütung bei Austritt oder Ausschluß ist nicht vorgesehen.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, das Interesse des Vereines, nach Kräften zu fördern, die Geheimnisse des Vereines, sowie alle „magischen Geheimnisse“ streng zu hüten. Im Zweifelsfalle ist vorher mit dem Vorstand Rücksprache zu halten.
(3) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Weisungen des Vorstandes unverzüglich Folge zu leisten.
(4) Alle Mitglieder haben das Recht, nach Maßgabe der freien Plätze, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und dürfen zu festgesetzten Zeiten die Räumlichkeiten des Vereines benützen.
(5) Ordentliche Mitglieder haben das aktive und passive Wahl- und Stimmrecht. Sie müssen zur Generalversammlung mit einfacher Post eingeladen werden.
(6) Unterstützende Mitglieder haben kein aktives und passives Wahl- und Stimmrecht, dürfen aber bei der Generalversammlung zuhören. Für diese Mitglieder wird das Datum der Generalversammlung im Vereinslokal angeschlagen.
(7) Klubfreunde dürfen zu den festgesetzten Zeiten in den für sie bestimmten Räumlichkeiten bei Vereinsveranstaltungen teilnehmen, sie haben aber keinen Zutritt zu magischen Geheimnissen, kein aktives und passives Wahl- und Stimmrecht und keine Teilnahmemöglichkeit bei der Generalversammlung.

§ 7 Austritt und Ausschluß aus dem Verein, Wiedererlangung der Mitgliedschaft

(1) Der Austritt aus dem Verein steht jedem Mitglied bei vorausgehender vierwöchiger Kündigungsfrist frei. Über Vorstandsbeschluß könnte die erneut angestrebte Mitgliedschaft wieder erworben werden.
(2) Der Vorstand ist berechtigt, Mitglieder, welche die Statuten nicht einhalten, den Verein bzw. dessen Ruf schädigen, oder ungeachtet schriftlicher Mahnung, länger als vier Wochen mit ihren Beiträgen im Rückstand bleiben, aus dem Verein auszuschließen.
(3) Ausgeschlossene Mitglieder können die Mitgliedschaft nicht neu erwerben.
(4) Freiwillig ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattung ihrer Beiträge und sonstiger, dem Verein übertragenen, Sachwerte. Offene Beiträge sind trotzdem zu begleichen.
(5) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod des Mitgliedes.
(6) Die Mitgliedschaft der Klubfreunde erlischt nach Zeitablauf automatisch und kann erneut erworben werden.

§ 8 Nachlaß, Stundung, oder Minderung des Mitgliedsbeitrages

In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen, wie Krankheit, Arbeitslosigkeit und dgl., gibt es die Möglichkeit, nach Beschluß von mindestens drei Vorstandsmitgliedern, dem betreffenden Mitglied über dessen Ansuchen die Stundung oder den Nachlaß der Beiträge zu bewilligen. Der Kassier ist davon unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

§ 9 Mitgliedsausweis

(1) Vollmitglieder und unterstützende Mitglieder erhalten nach dem Eintritt eine Ausweiskarte. Diese ist sorgsam zu verwahren und auf Verlangen Vorstandsmitgliedern vorzuweisen. Mißbrauch und Fälschung wird verfolgt und mit dem Ausschluß bedroht. Im Falle eines Austrittes oder Ausschlusses ist die Karte dem Verein zurückzugeben.
(2) Klubfreunde erhalten eine befristet gültige Mitgliedskarte. Sie darf nach Zeitablauf behalten werden, jedoch ist ebenfalls Mißbrauch und Fälschung untersagt.

§ 10 Verwaltung des Vereines

(1) Die Verwaltung des Vereines wird besorgt durch
             - den Vorstand
             - die Generalversammlung
             - die Rechnungsprüfer (zwei)
(2) Alle Arbeiten im und für den Verein sind prinzipiell ehrenamtlich. Sollten Dienstleistungen einzelner Mitglieder ein zumutbares Maß übersteigen, können auf Beschluß des Vorstandes die tatsächlichen Kosten ersetzt werden.

§ 11 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung aus den Gründern, Vollmitgliedern und Ehrenmitglieder für eine vierjährige Periode, etwa nach den Schaltjahren, gewählt.
Er besteht im einzelnen aus
             - dem Präsident
             - dem Schriftführer
             - dem Kassier, oder auch Schatzmeister
             - dem Vizekassier, oder auch Vizeschatzmeister
(3) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
(4) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

§ 12 Die allgemeinen Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Es fallen ihm hauptsächlich folgende Aufgaben zu:
(1) Erstellung des Jahresvoranschlages, sowie Abfassung Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.
(2) Vorbereitung und Einladung der Generalversammlung.
(3) Verwaltung des Vereinsvermögens
(4) Aufnahme, Prüfung, Ausschluß und Streichung von Vereinsmitgliedern.
(5) Aufnahme und Kündigung etwaiger Angestellter des Vereines.

§ 13 Die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder

(1) Der Präsident vertritt den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen, er vollzieht die Beschlüsse der Generalversammlung, sowie des Vorstandes bzw. veranlaßt die Vollziehung. Er beruft die Sitzungen des Vorstandes ein und führt in den Versammlungen und Sitzungen den Vorsitz. Für die Bewältigung der Aufgaben bedient er sich des Vorstandes und der Beorderten.
(2) Der Schriftführer übernimmt das interne Management und verfaßt alle Vereinsschriftstücke und führt das Vereinsarchiv.
(3) Der Kassier (Schatzmeister), unter Beihilfe des Vizekassiers (Vizeschatzmeisters), besorgt den Geldverkehr für den Verein.
(4) Wichtige und amtliche Schriftstücke, wie Einladungen zur Generalversammlung, Ausschlußmaßnahmen wegen Vereinsschädigung, usw., haben prinzipiell zwei Unterschriften zu tragen, jene des Vorstandsmitgliedes, in dessen Kompetenz die Sachlage fällt und die eines zweiten Vorstandsmitgliedes.
(5) Weniger wichtige Schriftstücke, wie allgemeine Korrespondenz, Erinnerungs- und Vorschreibungsbriefe (Mitgliedsbeiträge) usw., müssen nur von dem zuständigen Vorstandsmitglied unterfertigt werden.
(6) Im Falle der Verhinderung unterzeichnen die jeweiligen Stellvertreter.
(7) Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident auch berechtigt, Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich anderer Vorstandsmitglieder fallen, unter eigener Verantwortung, sofort zu erledigen. Eine solche Vorgangsweise bedarf aber der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan. Wird diese nicht erteilt, muß die folgende Generalversammlung damit befaßt werden und darüber entscheiden.

§ 14 Rechnungsrevisor (Rechnungsprüfer)
Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung  auf die Dauer von 4 Jahren bestellt. Diese prüfen die Finanzgebahrung des Vereines vor jeder Generalversammlung und tragen der Generalversammlung das Prüfungsergebnis vor. Je nachdem stellen sie hernach den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, oder es muß der begründete Antrag gestellt werden, daß der Vorstand, oder einzelne Vorstandsmitglieder nicht entlastet werden können. Sie dürfen Mitglieder des Vereines sein, aber nicht im Vorstand!

§ 15: Das Schiedsgericht:
15.1. In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.
15.2. Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Mitgliedern, (keine Vorstandsmitglieder), zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil innerhalb von zwei Wochen dem Vorstand zwei ordentliche Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Die so namhaft gemachten Schiedsrichter wählen mit Stimmenmehrheit ein fünftes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den vorgeschlagenen das Los.
15.3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei der Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
§ 16 Die Generalversammlung, Obliegenheiten und Geschäftsordnung derselben

(1)Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich, vorzugsweise gegen Ende des Geschäftsjahres, statt und muß wenigstens 14 Tage vorher den Mitgliedern bekannt gegeben werden.
(2)Anträge, die bei diesen Versammlungen unbedingt behandelt werden müssen, sind bis 8 Tage vor der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzubringen.
(3)Der Generalversammlung ist vorbehalten:
             - Die Wahl des Vorstandes nach Periodenablauf und bei Bedarf immer.
             - Die Wahl der Rechnungsrevisoren nach Periodenablauf und bei Bedarf immer.
             - Die Festsetzung der Beitrittsgebühr, der Mitgliedsbeiträge und anderer Beiträge
             - Die Änderung der Statuten.
             - Die Auflösung des Vereines.
             - Die Zu- und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft auf Antrag.
(4)Die Generalversammlung kann weitere Beorderte festlegen, welche gleichzeitig Vorstandsmitglieder sein können. Dabei muß auch der Aufgabenkreis festgelegt werden.
(5)Die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung muß erfolgen, wenn wenigstens 10% der Vollmitglieder (Gründer, Ehrenmitglieder) unter schriftlicher Bekanntgabe der gewünschten Tagesordnung bei dem Vorstand darum ansuchen. Der Vorstand ist in diesem Falle verpflichtet die Versammlung innerhalb eines Monats einzuberufen.
(6)Jede Generalversammlung ist beschlußfähig, wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist diese Anzahl nicht termingerecht erschienen, dann findet eine Stunde später eine neue Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, welche ohne Rücksicht der Anzahl der Anwesenden beschlußfähig ist.
(7)Alle Wahlen und Beschlüsse erfolgen, soweit diese Statuten nicht anders vorsehen, mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit gilt der Gegenstand als abgelehnt.

 

§ 17 Auflösung des Vereines

(1)Die freiwillige Auflösung des Vereines wird mit dreiviertel Majorität in einer hierzu eigens bestimmten Generalversammlung beschlossen. Die Generalversammlung ist jedoch nur beschlußfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind.
(2)Das noch vorhandene Vereinsvermögen wird im Falle der freiwilligen Auflösung bevorzugt dem roten Kreuz, oder einer Nachfolgeorganisation gleicher Zielrichtung, auf alle Fälle einem wohltätigen, allgemein nützenden Zweck, welche die Generalversammlung bestimmt, zugeführt.

(3)Die Auflösung ist vom letzen Vereinsvorstand der Behörde schriftlich anzuzeigen.